Doktorieren im Fach Kulturanthropologie / Doctoral program in Cultural Anthropology

English version:

Different types of programs are offered to Ph.D. students in Cultural Anthropology: Besides a free doctorate (12 CP), one can also choose one of the doctoral programs (18 KP), which can partially be combined: (1) a joint program‚ 'Transformations in European Societies’ in English of the universities of Basel, Graz, Edinburgh, Copenhagen, Munich, Murcia and Tel Aviv; students can only apply for the programme in May via an online application tool. Then up to 12 students will be accepted. The programs offers no grants for PhD-students, but your university will most certainly cover the costs for the programme's workshops two times a year (travel, accommodation, etc.); and (2) a specific part in Cultural Anthropology of the Doctoral program of the Graduate School in Social Sciences at the University of Basel. The cooperation between universities in these programs opens also the possibility to Ph.D. students to receive the doctorate as a Cotutelles (Joint University Ph.D. at two universities) or to be otherwise supervised by professors of two different universities. To apply for any of these different types of programs, the most important thing is that you first have to look for a supervisor (e. g. full professor in Cultural Anthropology at the University of Basel).

Furthermore we offer joint courses of the Institute of Cultural Anthropology and European Anthropology at the University of Basel and the Department of Social Anthropology and Cultural Studies at the University of Zurich as part of a SUK project.

An individual research project and the PhD thesis are the main focus of the PhD qualification. The Institute of Cultural Anthropology and European Ethnology in Basel offers a range of different course formats for PhD students to choose from: regular and intensive PhD students‘ days and “seasons-schools“ that include workshops with thematic impulses and discussions, as well as tools for research and further career steps.

The aim of these modules and networking possibilities is to increase subject-specific and interdisciplinary research abilities through methodical and theoretical knowledge, a continuous and intensive support of the PhD students from different contact persons, as well as the scientific exchange of PhD students amongst each other.

The course program transferable skills for PhD students and postdocs of the university of Basel offers every semester 12 to 15 workshops in English and German in the fields: Technical skills, Scientific writing and publishing, Social skills, and Self-competence/career development, which all are exemt from charges for our students. You will find the current course offer and further information here.

 

Für Doktorierende im Fach Kulturanthropologie werden unterschiedliche Programmformate angeboten. Neben einem freien Doktorat (12 KP) können auch Programme (18 KP) belegt werden, die teilweise kombinierbar sind: (1) das gemeinsame Programm ‚Transformationsprozesse in europäischen Gesellschaften‘ in englischer Sprache der Universitäten Basel, Graz, Edinburgh, Kopenhagen, München, Murcia und Tel Aviv; Studierende für dieses Programm können sich nur jeweils einmal jährlich (im Mai) für eine Aufnahme bewerben (via einem online-tool). Bis zu 12 Studierende der teilnehmenden Universitäten werden aufgenommen. Das Programm selber vergibt keine Stipendien für Doktorierende, allerdings kann die betreffende Universität die Kosten für die zweimal jährlich stattfindenden Workshops (Reise, Übernachtung, etc.) übernehmen; und (2) als fachspezifischer Teil aus der Kulturanthropologie im Rahmen des Promotionsprogramms in Social Sciences der Universität Basel. Die interuniversitäre Zusammenarbeit eröffnet für Doktorierende auch die Möglichkeit, das Doktorat als Cotutelle (Promotionsrecht an zwei Universitäten) zu erwerben oder sich sonst durch Professoren aus zwei verschiedenen Universitäten betreuen zu lassen. Für jedes dieser verschiedenen Programmformate eines Doktorats ist es unabdingbar, in einem ersten Schritt einen Betreuer für die eigene Promotion zu finden (also einer der beiden Professoren für Kulturanthropologie an der Universität Basel).

 

Zudem bieten wir im Rahmen eines SUK-Projekt in deutscher Sprache Verbundangebote des Seminars für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie der Universität Basel und des Instituts für Sozialanthropologie und empirische Kulturwissenschaft der Universität Zürich an.

 

Im Zentrum des Doktorats steht die Forschung und hier die Erarbeitung und Abfassung einer Dissertationsschrift. Die Basler Kulturanthropologie bietet den Doktorierenden in einer variablen Struktur die Teilnahme an unterschiedlich profilierten Ausbildungsgefässen zur Wahl an: Regelmässige und intensive Doktorandentage und Jahrzeiten-‚Schools‘, dies mit Workshops für inhaltlich-thematische Impulse und Diskussionen sowie mit Werkzeugen für das wissenschaftliche Arbeiten und die weitere Berufspraxis. 

 

Ziel der Teilnahmen an diesen Modulen und Netzangeboten ist die Erhöhung der fachspezifischen und interdisziplinären Forschungsfähigkeiten durch Methoden- und Theoriekenntnis, eine kontinuierliche und intensive Betreuung der Doktorierenden durch verschiedene Ansprechpersonen sowie die Förderung des wissenschaftlichen Austauschs der Doktorierenden untereinander.

 

Das bestehende Kursangebot in überfachlichen Kompetenzen für Doktorierende der Universität Basel wird neu auch für Post Docs geöffnet. Wir bieten in jedem Semester 12 – 15 praxisnahe Workshops auf Deutsch oder Englisch in den Bereichen Methoden, Selbst- und Sozialkompetenzen an, welche kostenfrei besucht werden können. Das aktuelle Kursangebot und weitere Informationen finden Sie hier.

 

Die Einzelheiten der Promotion sind in der Ordnung der Philosophisch-Historischen Fakultät für die Promotion zum Doktor der Philosophie [PDF/98 KB] geregelt. 

 

Hier findet sich ein Formular für die Bescheinigung von Doktoratsveranstaltungen [DOCX/217 KB], die nicht über das Vorlesungsverzeichnis belegbar sind.