lic. phil. Miriam Cohn

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Projektmitarbeiterin
miriam.cohn-at-unibas.ch

Miriam Cohn, geboren in La Jolla (Californien, USA), studierte an der Universität Basel Ethnologie, allgemeine Psychologie und Mensch-Gesellschaft-Umwelt. Zu ihren thematischen Schwerpunkten gehörten Jugend, Migration, performance-Ansätze, Medizinethnologie und Religionsethnologie, wobei letztere drei die Grundlage ihrer Lizenziatsarbeit “Heilen als performance: betrachtet am Beispiel von zar-Besessenheit im Sudan und patros- und trumba-Besessenheit auf Mayotte” (Cohn 2002) bildeten.

Nach ihrem Lizenziatsabschluss im Februar 2003 arbeitete Miriam Cohn als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Büro für Kommunikation, Basel; insbesondere an der Konzeptualisierung und Entwicklung eines Jugendprojekts im Anti-Rassismusbereich. Ab 2004 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in Teilzeitpensen von je 50% an folgenden Institutionen: Am Schweizerischen Tropeninstitut (STI) in der Abteilung Cultural Epidemiology gehörten u.a. wissenschaftliche Recherchen zu Vulnerabilität und Resilienz sowie die Redaktion wissenschaftlicher Texte zu ihren Aufgaben. Im Museum der Kulturen arbeitete sie bei der Endkonzeption, Recherche und Umsetzung für die Ausstellung „Feste im Licht – Religiöse Vielfalt einer Stadt“ (2004 / 2005) sowie als Autorin eines multimedialen Unterrichtmediums (Fierz, Cohn & Mathez 2005) mit.

Im Anschluss an die projektbezogene Mitarbeit wurde sie als wissenschaftliche Volontärin am Museum für Kulturen angestellt. In dieser Funktion war sie u.a. Teil des Projektteams für die Übernahme und Anpassung der Ausstellung „Urban Islam. Zwischen Handy und Koran“ (2006), Mitarbeiterin der Bildung und Vermittlung in der  Planung und Durchführung von Führungen und Workshops sowie Teil des Planungs- und Umsetzungsteams für die Organisation der Museumsnächte 2006 und 2007 (Projektleitung) am Museum der Kulturen. Nach Abschluss des Volontariats arbeitete Miriam Cohn als Direktionsassistentin und freie Mitarbeiterin der Bildung und Vermittlung am Museum der Kulturen weiter. Von 2009 bis 2010 arbeitete sie als Fachleiterin Kultur bei akzent forum, Pro Senectute beider Basel, wo sie bis für die Konzeption und Organisation des kulturellen Veranstaltungsprogrammes für Senioren zuständig war.

Seit Oktober 2009 arbeitet Miriam Cohn an ihrer Dissertation „Theatre in contexts of migration“ im SNF-Projekt „Intanglible Cultural Heritage: The Midas Touch?“ am Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie der Universität Basel. Im Rahmen der projektbezogenen Anstellung am Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie führte Miriam Cohn eine Lehrveranstaltung („Staging Culture“, mit Dr. Silke Andris) sowie drei Exkursionen (mit Dr. Silke Andris und Dr. Sabine Eggmann) durch. Sie ko-koordinierte die Durchführung der geisteswissenschaftlichen Studienwoche von Schweizer Jugend forscht 2010 an der Universität Basel und organisierte mit Dr. Silke Andris das Modul „Performance & Intangible Culture“ für die CUSO Graduate School of Anthropology (2011).
2007 begann Miriam Cohn eine berufsbegleitende Ausbildung in Theaterpädagogik am SpielRaum, Institut für Theaterpädagogik in Freiburg im Breisgau, die sie 2009 mit dem ersten Zertifikat in „Spielleitung“ abschloss. Seit dann ist sie nebenberuflich theaterpädagogisch tätig (Kinderworkshops am Uhuru-Festival für Musik und Tanz und dem Theater Arlecchino in Basel, Regiearbeiten für das Theater zum Kilometer 0). Seit 2011 ist sie zudem wieder nebenberuflich in der Bildung und Vermittlung des Museums der Kulturen tätig.

Aktuelle Publikationen

Cohn, Miriam: Bewahren von Theaterpraxis in der Region Basel - kein Theater um Kulturerbe, in: Schweizerisches Archiv für Volkskunde 11, 2014, S. 185-199.
Cohn, Miriam: Teilnehmende Beobachtung, in: Bischoff, Christine; Oehme-Jüngling, Karoline; Leimgruber, Walter (Hg.): Methoden der Kulturanthropologie, 3948, Bern 2014 (= UTB. Kulturwissenschaft), S. 71-84. edoc
Cohn, Miriam: Schnittstellen von Theater, Gesellschaft und Vermittlung in Migrationskontexten, in: Prinz-Kiesbüye, Myrna-Alice; Schmidt, Yvonne; Strickler, Pia (Hg.): Theater und Öffentlichkeit. Theatervermittlung als Problem, Zürich 2012, S. 159-169.

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