Prof. em. Dr. Christine Burckhardt-Seebass

Emerita
Christine.Burckhardt-Seebass-at-unibas.ch

Christine Burckhardt-Seebass stand dem Seminar für Volkskunde von 1988 bis 2001 vor. Als gebürtige Baslerin studierte sie Volkskunde, Soziologie und Germanistik in Basel, München sowie Tübingen und arbeitete als Hilfsassistentin am Schweizerischen Museum für Volkskunde (heute Museum der Kulturen Basel) bei Robert Wildhaber. In der Zeit nach ihrer Promotion 1974 in Basel lehrte sie Volkskunde/Kulturanthropologie an der Schule für Soziale Arbeit (heute Fachhochschule Nordwestschweiz) sowie an den Universitäten von Freiburg i.Br. und Basel und leitete das Schweizerische Volksliedarchiv.
Nach ihrer Habilitation hatte Christine Burckhardt-Seebass 1988 eine Lehrstuhlvertretung in Regensburg inne und wurde im Anschluss auf die Professur für Volkskunde/Europäische Ethnologie und als Vorsteherin des Seminars in Basel berufen. 1997 erhielt sie dort die Beförderung zur Ordinaria. Seitdem war sie auf verschiedenen Professuren im deutschsprachigen Ausland zu Gast: 1991/92 in Marburg, 2001/02 in Wien und 2003 in Münster. Sie engagierte sich über mehrere Jahre in der Eidgenössischen Stipendienkommission, war bis 2006 Mitglied des Leitenden Ausschusses der Schweizerischen Kulturstiftung Pro Helvetia und von 2008 bis 2011 Mitglied des Kulturrats von Appenzell-Ausserrhoden. Sie ist korrespondierendes Mitglied des Wiener Vereins für Volkskunde, Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde, die Christine Burckhardt-Seebass eine langjährige Gremienarbeit verdankt, und trägt den Ehrendoktortitel für Theologie der Universität Bern.

 

 

 

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