Migration aus kulturanthropologischer Perspektive

 

Migration ist Bewegung. Der Begriff leitet sich vom lateinischen Verb „migrare“ ab und bedeutet „wandern, unterwegs sein“. In der Kulturanthropologie geht man von einem „Normalfall Migration“ aus: Migration als Teil menschlichen Handelns. Sie ist eine Triebkraft für gesellschaftliche Veränderungen und Innovationen, aber auch Ausgangspunkt für systematische Ausgrenzung. Die kulturwissenschaftliche Migrationsforschung untersucht die Sicht der Akteur_innen und ihre konkrete Lebensgestaltung sowie Diskurse um Migration.


Je nach Fragestellung interessieren Motivationen, Absichten und Handlungsweisen der migrierenden oder migrierten Personen, vielfältige Interaktionen mit/in Herkunfts-, Aufenthalts- und Durchgangsländern, Umgangsweisen mit Marginalisierung, Netzwerke unterschiedlicher Reichweite, die im Zusammenhang mit Migration entstehen sowie zirkulierende und somit ebenfalls migrierende Ideen, Qualifikationen, Wissensbestände, Objekte, Traditionen und Impulse.

 

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